Übersicht über unsere Druckverfahren
1. Digitaldruck 2. Offsetdruck (Flexodruck) 3. Siebdruck 4. Thermo-transferdruck
Eigenschaften
  • Kleinauflagen ab 1 Stück preiswert möglich
  • alle Formen preiswert möglich
  • wasserfest
  • Aufkleber werden entweder einzeln geliefert oder auf Bogen oder auf Rolle
  • wasserfest
  • geeignet für größere Auflagen ab 100 Stück, da Stanzform erforderlich
  • wasserfest
  • kleine und größere Auflagen möglich
  • preisgünstig, da keine Stanzform erforderlich
  • lieferbar auf Rolle
  • häufig verwendet für Barcodes, fortlaufende Nummerierungen etc.
Haltbarkeit/ Lichtechtheit im Außenbereich (Material:Plastik) 3-7 Jahre 2 bis 12 Monate 3 bis 5 Jahre 1 bis 2 Jahre

  1. Digitaldruck
    Unter der Bezeichnung `Digitaldruck´ wird eine Reihe von Druckverfahren zusammengefasst, bei denen das Druckbild direkt vom PC in eine Druckmaschine übertragen wird. Es wird also beim Digitaldruck keine feste Druckvorlage wie z.B. ein Sieb oder eine Druckplatte benötigt, wodurch dieses Druckverfahren sich auch für kleinere Druckauflagen eignet. Wir fertigen im Digitaldruck bereits ab einer Auflage von 1 Stück kostengünstig für Sie.

    Vorteile des Digitaldruckverfahrens:
    • geringe Kosten bei geringer Auflage
    • geringe Produktionszeiten
    • Haltbarkeit im Außenbereich: 3 bis 7 Jahre
    • Verwendung hochwertiger Solvent - Tinte (Ölfarbe)
    • wischfest

    Nachteile gegenüber anderen Produktionsverfahren
    • relativ einfache Farbauswahl
    • relativ einfache Druckqualität: es ist zu vergleichen mit einem Tintenstrahldrucker bei Ihnen zu Hause. Es sind kleine Pixel (Pünktchen) zu sehen, je heller die Farbe ist umso mehr.
  2. Offsetdruck (Flexodruck)
    Der Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren, bei dem die physikalische Grundlage die unterschiedliche Oberflächenstruktur der Druckplatte darstellt. Die druckenden Teile der Platte sind lipophil, das heißt, sie ziehen Öle an und stoßen Wasser ab, nehmen daher die Farbe auf. Der druckende Teil ist hydrophil, zieht also Wasser an. Der Offsetdruck ist ein indirektes Druckverfahren, da nicht direkt von der Druckplatte direkt auf Papier gedruckt wird, sondern die Farbe erst über den Gummituchzylinder (eine weitere Walze) übertragen wird.

    Vorteile des Offsetdruckverfahrens:
    • sehr gute Druckqualität durch hohe Auflösungen und feinste Raster
    • Große Bandbreite an unterschiedlichen Bedruckstoffen und Farben
    • Haltbarkeit: abhängig von der verwendeten Farbe: Je heller die Farbe (z.B. gelb) desto geringer die Wetterbeständigkeit (in dem Fall einige Monate). Je dunkler die Farbe ist, desto länger ist auch die Wetterbeständigkeit. Schwarz z.B. ist einige Jahre lichtecht.
    • wischfest

    Nachteile gegenüber anderen Druckverfahren:
    • Höhere Produktionskosten bei Kleinstmengen, da Anfertigung einer Druckform notwendig, daher erst ab einer mittleren bis hohen Druckauflage wirtschaftlich und konkurrenzfähig (z.B. gegenüber Digitaldruck).
  3. Siebdruckverfahren
    Beim Siebdruck wird zunächst eine Druckform bzw. ein Rahmen angefertigt, der mit einem Gewebe bespannt wird. Auf das Gewebe wird fotografisch eine Schablone aufgebracht. Die Schablone verhindert den Farbauftrag an denjenigen Stellen, an denen keine Farbe aufgebracht werden soll.
    Die Druckform wird in einer Druckmaschine über dem zu bedruckenden Material (Bedruckstoff) befestigt. Nun wird Druckfarbe auf das Gewebe aufgetragen und mit einer Gummirakel durch die offenen Stellen der Schablone auf den Bedruckstoff gestrichen (gerakelt). Die Farbe wird dabei durch die Maschen des Gewebes gedrückt und auf die Bedruckstoffoberfläche aufgetragen. Nach dem Druck wird das bedruckte Material der Maschine entnommen und zum Trocknen ausgelegt.

    Vorteile des Siebdruckverfahrens:
    • qualitativ sehr gute Druckergebnisse
    • hohe Haltbarkeit im Außenbereich: 3 bis 5 Jahre
    • wasserfest
    • Verwendung sehr vieler verschiedener Farben möglich, z.B. auch Neon- und Metallicfarben

    Nachteile des Siebdruckverfahrens:
    • höhere Fertigungszeiten gegenüber anderen Verfahren (z.B. Digitaldruck) dadurch bedingt auch höhere Fertigungskosten
  4. Thermotransferdruck
    Beim Thermotransferdruck dient das sogenannte Thermotransferband als Farbträger, welches unter anderem aus Harz und/oder Wachs besteht. Der Drucker verfügt zudem über einen Thermodruckkopf, der über viele einzelne Heizpunkte (sog. „dots“) verfügt. Durch das Erhitzen des Druckkopfes und damit auch der Heizpunkte schmilzt die Farbe auf dem Band und wird auf das Etikett übertragen.
    Es handelt sich also um ein thermisches Druckverfahren, da die Farbe nicht mechanisch sondern mit Hilfe von Hitze übertragen wird.

    Vorteile des Thermodruckverfahrens:
    • kurze Fertigungszeiten, da hohe Druckgeschwindigkeiten möglich
    • gute bis sehr gute Druckqualität, daher besonders für Barcodes geeignet
    • Verwendung der gängigsten Grafikformate
    • auch Kleinmengen ab 1 Stück möglich

    Nachteile gegenüber den anderen von uns angebotenen Druckverfahren:
    • Eine Verwendung im Außenbereich wird nicht empfohlen.
    • Der Aufdruck ist nur bedingt wischbeständig. Stärkere Reibungen wie sie z.B. bei der Nutzung von Handys oder Schlüsselanhängern entstehen, sollten auf dem Etikett daher vermieden werden.
Informationen zu Barcodes
Als Barcode, auch Strichcode, Balkencode oder EAN- Code genannt, bezeichnet man eine optoelektronisch lesbare Schrift, die aus unterschiedlich breiten, parallelen Strichen und Lücken besteht. Mit Hilfe von elektronischen Barcodelesegeräten (z.B. Scanner und Kameras) werden die Daten aus dem Barcode eingelesen und weiterverarbeitet. Überwiegend finden Barcodes ihren Einsatz in den Bereichen Handel, Logistik oder als Kennzeichnung von Gütern in der Industrie.
Bei der Wahl des Barcodes ist es sehr wichtig, auf die richtige Schriftart zu achten. Es gibt unterschiedliche Standards, daher teilen Sie uns bei Ihrer Bestellung bitte mit, mit welchem Lesestandard Ihr Scanner arbeitet. Wir bieten Ihnen für den Druck Ihrer Barcodeetiketten alle gängigen Standards an. Am häufigsten verwendet wird der EAN-13 Code (z.B. alle für Supermarktartikel). Er besteht aus 12 Stellen, die die Artikelbezeichnung enthalten und einer Prüfstelle (somit 13 Stellen).
Barcodeetiketten werden bei uns mit Hilfe des Thermotransferdruckverfahrens hergestellt, da es sich auf Grund der hohen Druckqualität besonders für diesen diesen Verwendungszweck eignet.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der von uns erzeugbaren Barcodes:
  • Australia Post 4-State Customer Code
  • Aztec Code
  • Codabar
  • Code 39-ASCII komplett
  • Code 39-regulär
  • Code 93
  • Code 128
  • Composite (EAN.UCC)
  • Data Matrix
  • EAN-8
  • EAN-13
  • EAN/JAN/UPC- Zusatz mit 2 Ziffern
  • EAN/JAN/UPC- Zusatz mit 5 Ziffern
  • EAN/UCC Code 128
  • 2/5 Interleaved
  • KIX 4-State Customer Code
  • MaxiCode
  • MicroPDF417
  • MSI Plessey
  • PDF417
  • QR Code
  • Royal Mail 4-State Customer Code
  • RSS (Reduced Space Symbology)
  • Telepen
  • UPC-A
  • UPC-E
  • US POSTNET (Zip, Zip+4, & DPBC)
 
Wir wollen Ihre Erfahrung auf unserer Website zu verbessern. Können Sie uns helfen, Sie besser dienen durch die Beantwortung von ein paar Fragen?
Ja
Nein